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antisexismus muss praktisch werden...

... hätte man denken können. gestern war die "release-party" der zweiten antisexismus-broschüre (http://antisexismonline.tk/) und wie erwartet war es voll, es wurde viel getanzt, gekickert und getrunken. party halt. worüber ich mir aber irgendwann gedanken machte ist, wieso man es nicht einmal schafft wenigstens an diesem abend (so erstmal als minimalanforderung oder so) auf sexistische popscheiße verzichten kann. ich meine als wir ankamen lief einfach mal justin timberlake. mindestens 50% der musik war von irgendwelchen produkten einer sexistischen pop-industrie (à la "oops i did it again" von britney spears), und das nervt mich. und noch dämlicher fand ich dass ich das gefühl hatte dass es entweder keinen interessierte bzw dass es keinem menschen überhaupt aufgefallen wäre.

bilder gibts nich, bin schlecht drauf und angenervt

20.1.07 15:49
 


bisher 20 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Chancellor (21.1.07 13:28)
jup...meistens wird die Auswahl der Musik damit gerechtfertigt, dass der Anspruch auf Partys so gering wie möglich gehalten werden sollte weil man bei Partys generell wohl kein Niveau erwartet. Und dann heißt es wiederum, dass es eh keine 100% pc-Mucke gibt oder das Musik mit politischem Inhalt eh langweilig sei...ergo: "Wir spielen Pop-Mucke bis zum Erbrechen!"

Wenn die Mucke wenigstens etwas Stil hätte! so a l'a 80s-Style


andersleben / Website (21.1.07 14:39)
huhu linear das GAWKER schreibt über uns :D


kermit (21.1.07 15:01)
hohle Popantifascheiße halt. Selbst auf Radio Fritz läuft mehr korrekte Musik, auch wenn die ebenfalls nicht ohne Justin und Britney auskommen. Eigentlich müsste der Anspruch sein, sich auf die korrekte Musik zu konzentrieren. Im Gegensatz zu Fritz hätte mensch bei so einer Party nicht die Auflage auch die Hohlbirnen musikalisch befriedigen zu müssen. Aber vielleicht sind die Hohlbirnen auch das Klientel auf den Antifa-Parties, ich weiß schon, warum diese Partys nach Möglichkeit meide...


elisabeth (21.1.07 16:38)
selbsternannte antisexisten zwischen anspruch und realität. ist das etwa was neues in berliner antifa-kreisen?


linear (22.1.07 15:14)
@andersleben

habsch schon gesehen, naja, nischt zu tun ham die, echt ey


johannes / Website (24.1.07 12:41)
Eigentlich müsste der Anspruch sein, sich auf die Kritik der Gesellschaft zu konzentrieren, dann brauch man sich nicht in Erwägungen nach der richtigen - weil "korrekten" Ware zu verstricken.


Sara (24.1.07 12:52)
@johannes
..sicher, sicher

Fallen dir noch mehr rechtfertigende Sprüche ein?


johannes / Website (24.1.07 16:25)
Ich frage mich was nichtsexistische Musik sein soll? Wo ist das spezifisch sexistische an der Musik selbst? Ist es Britneys und Justins vermutliche sexuelle Orientierung? Ist es die Art, wie Musikvideos mit Sex aufgeladen werden? - An der Stelle würde ich schon wieder mit dem "rechtfertigenden" Verweis auf den Kapitalismus kommen. - Ist es weil die Videos "lookistisch" sind?

Du kannst das aber auch viel unpolitischer sehen: Es gibt sicher kritische Bands, diese gefallen auch einigen Menschen gut. Es gibt unkritische Bands die gefallen offenbar noch viel mehr Menschen. Macht aber deshalb der Musikgeschmack notwendig unkritisch in Bezug auf die Gesellschaft und die Notwendigkeit ihrer Veränderung? Das hätte doch fatale Konsequenzen, denn mit Blick in den Plattenschrank könnten objektive Feinde der guten Sache bestimmt werden, ohne das ein einziges Statement von ihnen gehört werden muss.

Sicher gibt es einen Haufen Schrott in der Popkultur. Die Freiheit zu diesem oder jenem Schrott tanzen zu können, und zu keinem tanzen zu müssen, ist dann aber doch schon mal was.


Zufalls-Leser_in / Website (26.1.07 14:32)
@Chancellor
Wenn du dich schon auf gelaufene Diskussionen beziehst, solltest du die Positionen auch richtig wiedergeben. Und was jetzt an pop schlimmer ist als an 80er-Mucke finde ich auch eine spannende Frage - wirklich!
@elisabeth
Wenn die sich nicht selbst ernennen dürfen, machst du das dann? Und guck dir doch mal an, welche Gruppen da dabei sind und komm von deinem "Antifa ist die Welt"-Tripp runter. Es ist (zum Glück) nicht alles Antifa!
@linear
Wenn es dir hier nicht nur darum ging ein halbwegs spannendes Thema für deinen bolg zu finden, sondern du Interesse an einer politischen Auseinandersetzung dazu hast, solltest du vielleicht mal das ASB.B anschreiben. Sonst ist das hier echt verschenkt!


Kopfschüttel / Website (26.1.07 16:55)
Schöne Forderung, antisexistische Musik auf antisexistischen Parties. Nur welche Musik ist denn bitte antisexistisch??? Oder wollen wir jetzt nur noch instrumentale Musik hören??? Das ist doch Quatsch nicht die Musik ist böse, sondern die Menschen die nicht refrlektieren können, alles andere ist hohle Doppelmoral.
Ich finde die sich immer wieder formierende Musikpolizei sollte vielmehr mit gutem Beispiel vorangehen und uns allen mal zeigen wie man ne gute antisexistische Partie organisiert mit absolut korrekter Musik. Ich freu mich schon auf eure Ankündigung. Machs mit, machs nach, machs besser!!!!!


dito (26.1.07 17:48)
ich schließe mich der forderung an! sollen alle die, die ständig über den armen (und verdammt süßen!) justin herziehen mal "ne gute antisexistische Partie" organisieren "mit absolut korrekter Musik". ich fand die asb-party cool! und übrigens gabs da nicht nur pop, sondern am anfang und am ende sehr viel electro.


clubmate / Website (29.1.07 01:34)
lieber linear:
es ist nicht schlimm sexistische musik zu spielen, wenn sich keiner gestört/eingeschränkt fühlt. solltest du dich durch die musik gestört kannst du ja zur/m dj/ane gehen und dich beschweren dann macht der/die dj/ane die musik auch aus.
dein clubbi


mendelssohn (29.1.07 11:37)
Gut dann macht doch weiterhin Party mit Justin, Britney und Christina...und wie war das nochmal gleich mit der Kritik an der Pop-Antifa in der neuen ASB-Broschüre? Irgendwie verstricken sich hier einige Leute in ziemliche Widersprüche


dito (29.1.07 14:16)
sag mir doch mal bitte, wo es da einen widerspruch gibt. euer eigentliches problem ist doch bestimmt, das ihr gerne eure subkultur-mucke hören wollt, oder? aber ein zitat aus dem text in der neuen as.ism_2, was dem abspielen von sweetie justin widerspricht hätte ich echt gerne! :-)


Tapete (2.2.07 17:12)
Lieber Linear,
leider hatten wir nur einen kurzen und relativ aggressiv geführten Disput zu diesem Thema neulich. Du warst etwas sauer darüber, dass ich Justin Timberlake mag.

Natürlich ist Justin Timberlake sexistisch, weil er sich wie schätzungsweise 99,9% aller Musiker_innen innerhalb der herosexistischen Matrix bewegt. Es ist somit genauso sexistisch wie die Toten Hosen, Jan Delay, die Beatles, Manu Chao, Madonna und die Böhsen Onkelz.
Wenn du auf diesen Sexismus verzichten willst, musst du auf House, D'n'B oder Klassikkonzerte gehen, d.h. zu Events wo nicht in Texten Zweigeschlechtlichkeit wiedergegeben wird.

Ich hoffe, dass es dich nicht grundsätzlich stört, wenn in Texten Sexualität thematisiert wird. Das machen nämlich auch Peaches, Chicks on Speed und LeTigre.


Kopfschüttel (3.2.07 15:52)
@Tapete
Man darf dabei natürlich den sexistsichen Kontext vergessen in welchem gerade klassische Musik enstanden ist ;-)

Ich plädiere deshalb eindeutig für Walmusikparties oder Vogelgezwitscher!


(4.2.07 23:56)
LiebeR clubmate, dann ist es auch nicht weiter schlimm, homophobe sprüche abzulassen, rassistisch zu sein und über behinderte zu lachen. solange niemand was sagt und sich keineR gestört fühlt und was sagt. und wenn jemand was sagt, dann lassen wirs halt, ist ja auch nicht so schlimm. sieht so emanzipative verhalten aus?


kopfschüttel (5.2.07 17:40)
Wenn du homophobe sprüche ablässt sind nicht die sprüche das problem, sondern dein Denken! Wenn du über behinderte lachst, dann ist nicht dein lachen schlecht, sondern dein humor! Und wenn du rassistisch bist, dann bist du einfach ein dummes arschloch. egal ob offen oder versteckt!!!

Was das alles mit Musik und sexistischer Mainstreamkultur zu tun hat, kannst du mir bestimmt gerne erklären.
Stumpfe Parolen und falsch verstandene Korrektheit haben aber nix mit emanzipation zu tun, sondern mit regressivem Ordnungswahn.

Leider ist die Welt komplizierter als schwarz/weiss, sorry!


dosn't matter (10.7.07 11:52)
p.s. und von antisexismus reden und dann qualle verlinken, sorry alter, aber widerspricht sich einfach mal total


(2.9.11 02:42)
Verhalten = Verhältnisse

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